Die vielfältige Freie Musikszene ist ein wesentlicher Teil der lebendigen Musikstadt Hamburg. Zu ihrer Förderung hatten Senat und Bürgerschaft 2016 im Rahmen der Finanzierung des Spielbetriebs der Elbphilharmonie auch die Einrichtung eines Musikstadtfonds mit zusätzlichen Mitteln in Höhe von 500.000 Euro pro Jahr beschlossen. Nach der Premiere des Fonds im vergangenen Jahr hat eine unabhängige Jury jetzt 38 Projekte zur Förderung für 2018 empfohlen.

Dr. Carsten Brosda, Senator für Kultur und Medien: „Die 122 Bewerbungen in der zweiten Förderrunde haben erneut gezeigt, wie vielseitig in der Freien Musikszene gedacht und gearbeitet wird. Die zusätzlichen 500.000 Euro für den Musikstadtfonds erweitern für die Freie Musikszene den künstlerischen Freiraum und ermöglichen größere Produktionen, die ansonsten nicht finanzierbar wären. Mit dem Musikstadtfonds bauen wir erfolgreich die ganze Vielfalt der Musikstadt Hamburg aus.“

Mithilfe des Musikstadtfonds unterstützt die Behörde für Kultur und Medien die Freie Musikszene genreübergreifend bei der Durchführung von Konzeptionen und Projekten, die einen professionellen künstlerischen Standard und hohe programmatische Qualität gewährleisten. Künstlerinnen und Künstler erhalten somit die Möglichkeit, an ihren Werken zu arbeiten und diese der Öffentlichkeit vorzustellen.

Aus dem Musikstadtfonds 2018 geförderte Projekte:

  • Frauke Aulbert: Collect/Project: 9.000 Euro
  • barockwerk hamburg/GbR: Erstwiederaufführung der Oper „Polydorus“: 6.000 Euro
  • Big Band Port Hamburg e.V.: “Jazz up your life”: 10.000 Euro
  • Birdland Hamburg GbR W. Reichert: Saturday Night Life Jazz: 10.000 Euro
  • Nika Breithaupt: ERUPTION: 8.000 Euro
  • Buback Tonträger GmbH: Female Future Festival: 10.000 Euro
  • Gregory Büttner: Simon Whetham & Gregory Büttner: Place is the Space, is the Music, is the Room: 5.000 Euro
  • Carl-Philipp-Emanuel-Bach-Chor Hamburg e.V.: Partit (o)ur der Musikstadt Hamburg: 5.000 Euro
  • Decoder GbR: NEVER SLEEPS: 18.000 Euro
  • Der Ringer GbR: FIVE: 35.000 Euro
  • Ensemble Schirokko Hamburg GbR: Vorbei: 35.000 Euro
  • FatJazz urban exchange e.V.: FatJazz urban exchange: 20.000 Euro
  • Freunde der Boulangerie e.V.: Boulangerie: 8.000 Euro
  • Xiao Fu: WIL(HELMS|LIAMS)BURG – Phase: 2 15.000 Euro
  • Nina Graf: Ladies – Artists – Friends: 8.000 Euro
  • GitarreHamburg.de gGmbH: 8. Hamburger Gitarrenfestival: 10.000 Euro
  • Hamburger Knabenchor e.V.: Paulus-Aufführung: 5.000 Euro
  • Hamburger Ratsmusik e.V.: „elbwärts“ 2018: 5.000 Euro
  • Hamburger Telemann-Gesellschaft e.V.: Jubiläum 1958 – 2018, 60 Jahre Telemann Gesellschaft e.V.: 10.000 Euro
  • Robert Hedemann: Jazzkombinat Hamburg: 10.000 Euro
  • Jennifer Hymer: Non-Piano/Toy Piano Weekend – Piano Circus: 15.000 Euro
  • Karsten Jahnke Konzertdirektion GmbH: Überjazz Festival 2018: 20.000 Euro
  • Jazz Federation Hamburg e.V.: „Jazz Heroes – First Meeting“: 15.000 Euro
  • Jazzhaus Hamburg e.V. Noah Rott: Jazzlab: 15.000 Euro
  • junge norddeutsche philharmonie e.V.: the inner journey: 5.000 Euro
  • KinderKinder e.V.: Big Bang: 20.000 Euro
  • Steph Klinkenborg: Ahlan! Was geht? HH meets Syria 2018: 10.000 Euro
  • klub katarakt Festival GbR Feddersen Engelbrecht: klub katarakt 14: 50.000 Euro
  • Felix Knoth: Lücken: 35.000 Euro
  • Vlatko Kucan: Konzertreihe SoloSoloDuo-Impromptu: 8.000 Euro
  • Landesmusikrat Hamburg e.V.: Landesjugendjazzorchester Hamburg: 10.000 Euro
  • Sascha Lino Lemke: time#maschines: 10.000 Euro
  • Motorschiff Stubnitz e.V.: DAS andere Wunschkonzert: 15.000 Euro
  • popup-records: Sommer in Altona 2018: 20.000 Euro
  • Christophe Schweizer: LARGE in der ELBPHILHARMONIE: 10.000 Euro
  • TONALi gGmbH: TONALi Akademie: 20.000 Euro
  • Trobar e Cantar: Konzerte mit Mittelalterlicher Musik: 5.000 Euro
  • Verband für aktuelle Musik e.V.: blurred edges 2018: 45.000 Euro
  • Auftrittsförderung für Landesjugendorchester, Staatliche Jugendmusikschule, Hochschule für Musik und Theater: 20.000 Euro

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