Fachkräfte aus politischer Bildung, Schule, Jugendhilfe, Vereinsarbeit und muslimischen Gemeinden sehen sich mit einer wachsenden neosalafistischen Jugendkultur konfrontiert. In der Arbeit mit radikalisierungsgefährdeten oder radikalisierten Jugendlichen stellen sich die Fragen, woran man den Neosalafismus erkennt und wie man mit Jugendlichen umgeht, die neosalafistische Einstellungen vertreten.

Wie kann eine Radikalisierung jener Jugendlichen verhindert werden? In der Fortbildung der Bundeszentrale für politische Bildung (bpb) soll daher deutlich gemacht werden, was am Neosalafismus problematisch ist und ab wann in der pädagogischen Arbeit eingeschritten werden soll. Hilfestellungen, wie vorbeugend gearbeitet und wo gegebenenfalls Hilfe gesucht werden kann, ergänzen das Angebot.

Ziel der Fortbildung im Zeitraum von Januar bis April 2018 in Leipzig ist ein professioneller und differenzierter Umgang mit Jugendlichen, die in ihrem persönlichen Umfeld, in Online-Medien oder in Gemeinden mit neosalafistischer Propaganda konfrontiert sind. Ein Schwerpunkt liegt dabei auf einer praxisorientierten Auseinandersetzung mit den Ursachen und Ausdrucksformen neosalafistischer Ideologie sowie konkreten Ansätzen der Präventionsarbeit. Die Kooperationspartner verfügen über langjährige Erfahrungen in der Arbeit mit muslimischen und nichtmuslimischen Jugendlichen.

Eine Anmeldung ist bis zum bis 4. Dezember 2017 möglich.

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Oder: www.bpb.de

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