Die Studie „Eltern/Kinder/Kulturelle Bildung. Horizont 2017“, die das Institut für Demoskopie Allensbach im Auftrag des Rates für Kulturelle Bildung durchgeführt hat, hat ergeben: Eltern sehen Kulturelle Bildung als wichtige Grundlage für den Lebenserfolg ihrer Kinder an.

Wie stark Kinder von ihren Eltern kulturell gefördert werden und damit kulturelle Teilhabe erfahren können, hängt wesentlich vom Bildungshintergrund und den finanziellen Verhältnissen der Eltern ab.

Der Rat für Kulturelle Bildung leitet aus den Ergebnissen der Studie folgende sechs Empfehlungen ab:

  • Es sollte mehr Geld in die Ausbildung und Entlohnung von Erzieher*innen fließen.
  • Staatliche Transferleistungen wie Kindergeld und Bildungs- und Teilhabepaket sollten auf ihre Wirksamkeit und Reformierbarkeit geprüft werden.
  • Kindern sollte der Zugang zu Projekten Kultureller Bildung durch einfache Ansprache und Einbindung der Eltern erleichtert werden.
  • Der Unterricht der künstlerischen Fächer sollte durch qualifiziertes Personal ausgeführt und Unterrichtsausfall vermieden werden.
  • Im Blick auf die Digitalisierung sollten Fächer modernisiert und die Lehrer*innenausbildung erweitert werden.
  • Die Gruppe der Alleinerziehenden* sollte besonders unterstützt und gezielt angesprochen werden.
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Oder: www.rat-kulturelle-bildung.de

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