Auch Vereine können ein Gewerbe im Sinne der Gewerbeordnung (GewO) betreiben und sind dann meldepflichtig.

Gewerbe im Sinne des Gewerberechts ist jede auf Gewinnerzielung gerichtete und auf Dauer angelegte selbstständige Tätigkeit, ausgenommen Urproduktion, freie Berufe und bloße Verwaltung und Nutzung eigenen Vermögens.

Auf Dauer angelegt

Die Tätigkeit muss von einer Planmäßigkeit und gewissen Dauerhaftigkeit gekennzeichnet sein. Bloß gelegentliche oder gar einmalige Tätigkeiten fallen nicht unter den Gewerbebegriff. Dauerhaftigkeit meint, dass der Gewerbetreibende mit einer entsprechenden Absicht wiederholt und mit Regelmä- ßigkeit Geschäfte tätigt. Regelmäßig bedeutet nicht notwendigerweise täglich, wöchentlich oder monatlich, sondern kann sich auch auf saisonale Tätigkeiten beziehen (z.B. Weihnachtsmärkte).

Quelle: Vereinsinfobrief Nr. 336 (16/2017), verantwortlich für den Inhalt: Wolfgang Pfeffer www.vereinsknowhow.de.

weiterlesen (PDF)

Oder: www.laks-bw.de

 

Tagged with →  

STADTKULTUR HAMBURG