Heute ist der Internationale Tag des Ehrenamtes. Der jährlich am 5. Dezember abgehaltene Gedenk- und Aktionstag zur Anerkennung und Förderung des Bürgerschaftlichen Engagements wurde 1985 von der UN beschlossen und seit 1986 begangen.

Bürgerschaftliches Engagement ist gelebte Demokratie und leistet einen unverzichtbaren Beitrag zum gesellschaftlichen Zusammenhalt. Viele Bürgerinnen und Bürger engagieren sich ehrenamtlich und freiwillig in Vereinen und Verbänden. Sie übernehmen damit Verantwortung für andere und für die Gesellschaft. Sie setzen sich im Natur- und Umweltschutz, im Sport, in Wohlfahrtsverbänden, in Gewerkschaften, in der Kultur, in Kirchen und Religionsgemeinschaften, in Migrantinnen- und Migrantenorganisationen, in der Kommune und anderswo ein.

Bürgerschaftliche Engagement ist integraler Bestandteil unseres subsidiären Staatsverständnisses, das zunächst die kleinsten gesellschaftlichen Einheiten in die Lage versetzt, aktiv zu werden. Deshalb ist die Unterstützung des Bürgerschaftlichen Engagement durch Kommunen, Länder und Bund, eine Verpflichtung des Staates gegenüber seinen Bürgern.

Der Geschäftsführer des Deutschen Kulturrates, Olaf Zimmermann, sagte: „Zahllose Bürgerinnen und Bürger in unserem Land übernehmen täglich freiwillig Verantwortung in unserer Gesellschaft. Ohne eine neue Bundesregierung scheinen wir gut monatelang auskommen zu können, ohne das Ehrenamt der Vielen würden wir es keinen einzigen Tag schaffen. Dafür sollte morgen beim Internationalen Tag des Ehrenamtes einmal mehr Danke gesagt werden.“

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