STADTKULTUR HAMBURG lädt seine Mitglieder und Interessierte zum BarCamp #KULTURmachtAUF – für eine Offene Gesellschaft am Freitag, den 16. Februar 2018 von 9.30 bis 17.30 Uhr in die Fabrique im Gängeviertel ein.

Wann ist aus unserer Sicht eine Gesellschaft offen? Ist unsere Gesellschaft wirklich offen? Gibt es Grenzen der offenen Gesellschaft? Gilt die offene Gesellschaft auch für ihre Feinde? Was können wir tun, wenn Extremisten versuchen, unsere offenen Räume für ihre Zwecke zu missbrauchen? Welche Mittel haben wir, um die Demokratie zu stärken? Wie gestalten wir das Zusammenleben in unserer superdiversen Stadtgesellschaft? Mit diesen und anderen Fragen wollen wir uns beim BarCamp #KULTURmachtAUF beschäftigen.

Dabei bestimmen die Teilnehmenden, welche Fragen auf die Tagesordnung kommen und welche nicht, denn ihr selbst könnt Sessions anbieten bzw. Themen zur Diskussion stellen oder Fragen an die Runde richten. Die Teilnehmenden entscheiden gemeinsam, mit welchen Inhalten sie sich beschäftigen wollen. Ziel des BarCamps ist es, gemeinsam mit Akteur*innen aus der Stadtteilkultur und weiteren Interessierten darüber nachzudenken, wie sich mit den Mitteln der Kultur Demokratie stärken, Extremismus zurückdrängen und das Zusammenleben in der superdiversen Stadtgesellschaft gestalten lässt. Zur Einstimmung und als Impuls für die Diskussionen konnten wir Dr. Jens Schneider für einen Vortrag zum Thema „Offenheit in einer Gesellschaft von Minderheiten“ gewinnen.

DAS PROGRAMM

9.30 Uhr Ankommen
10 Uhr Begrüßung und Einführung
10.30 Uhr Impulsvortrag von Dr. Jens Schneider, Universität Osnabrück:
Offenheit in einer Gesellschaft von Minderheiten
11 Uhr Sammlung der Themen für die Sessions, Erstellung des Sessionplans
11.30 Uhr Sessions
13.30 Uhr Mittagspause mit Verpflegung
14.30 Uhr Sessions
16.30 Uhr Abschluss
17.30 Uhr Ausklang
19 Uhr Ende des BarCamps

DIE SESSIONS

Jede*r kann bei einem BarCamp eine Session anbieten, denn jede*r ist ein Experte bzw. an einem Thema interessiert: Ihr könnt einen Vortrag über ein Thema halten, ihr könnt eine fertige Idee oder ein Projekt vorstellen und diskutieren lassen, ihr könnt gemeinsam mit anderen eine Idee entwickeln oder ihr könnt eine Frage in den Raum stellen und diese mit Interessierten besprechen. Die/der An-bieter*in der Session ist gleichzeitig ihr*e Moderator*in.
Da wir drei große Räume zur Verfügung haben, können wir bis zu sechs Sessions parallel (zwei pro Raum) in vier Runden anbieten. Das heißt, wir können insgesamt bis zu 24 Themen bearbeiten. Jede*r kann sich auf dem BarCamp dann sein eigenes Programm zusammenstellen.
Natürlich ist es auch möglich, das BarCamp ohne Session-Idee zu besuchen und einfach nur zuzuhö-ren. Zum Abschluss werden die Ergebnisse der Sessions im Plenum kurz vorgestellt. Am Schluss wollen wir dann noch nett zusammensitzen und den Tag bei einem Getränk ausklingen lassen.

EURE SESSION-IDEE?

Wenn ihr schon eine Idee für eine eigene Session habt, teilt uns das bitte in der Anmeldung gleich mit einem Titel und einer Ein-Satz-Beschreibung mit. Wir senden dann kurz vor dem BarCamp die ersten Session-Vorschläge zur Einstimmung an alle Teilnehmer*innen herum.

VORTRAG DR. JENS SCHNEIDER: „Offenheit in einer Gesellschaft von Minderheiten“

Der Vortrag nimmt die demographische Entwicklung in Deutschland zum Ausgangspunkt und disku-tiert, welche Selbstdefinitionen von Deutsch-sein und welche Leitlinien die Demokratie bestimmen müssen, damit sie mit dieser Entwicklung Schritt halten und sie repräsentieren kann.
Jens Schneider ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Migrationsforschung und interkultu-relle Studien (IMIS) der Universität Osnabrück. Der Ethnologe hat zu Identitäten in Deutschland, Bra-silien und Chile geforscht und sich mit sozialen Aufstiegsprozessen in Einwandererfamilien in Europa beschäftigt. Aktuell forscht er zu Superdiversität und Integration.

KOSTEN

Die Teilnahme am BarCamp ist kostenlos. Wir bitten um eine Kostenbeteiligung für die Verpflegung.

ANMELDEN

Wenn ihr dabei sein wollt, schickt bitte eine E-Mail – gerne ggf. mit eurem Session-Vorschlag (siehe oben) – bis zum 14. Februar 2018 an: tagung@stadtkultur-hh.de.

Das BarCamp wird gefördert durch das Landesprogramm „Hamburg – Stadt mit Courage“ zur För-derung demokratischer Kultur, Vorbeugung und Bekämpfung von Rechtsextremismus sowie durch die Elisabeth-Kleber-Stiftung.

STADTKULTUR HAMBURG