Die Kulturpolitische Gesellschaft in Bonn will der Roten Listen bedrohter Kultureinrichtungen des Deutschen Kulturrates, eine fortlaufende „Grüne Liste“ der Kultureinrichtungen entgegen stellen, „um ein genaueres Bild der Infrastrukturentwicklung zu vermitteln, der der Logik der Marginalisierungsromantik entgegensteht“.

Hier sollen „Neugründungen, Erweiterungen und Modernisierungen der kulturellen Infrastruktur, die in weit größerer Zahl den Schließungen und dem Abbau von Kulturangeboten gegenüberstünden“, schreibt die Kulturpolitische Gesellschaft.

In der Roten Liste bedrohter Kultureinrichtungen, einer Analogie zu den bekannten „Roten Listen“ bedrohter Tier- und Pflanzenfamilien, werden gefährdete Kulturinstitutionen, -vereine und -programme in Politik & Kultur, der Zeitung des Deutschen Kulturrates, vorgestellt. Ziel ist es, auf den Wert einzelner Theater, Museen oder Orchester hinzuweisen und exemplarisch Probleme bei der Kulturfinanzierung aufzuzeigen.

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Auf: www.kulturrat.de

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