Zeitgenössische Theaterformen lieben das Spiel. Ob nur im Probenprozess oder auch auf der Bühne, ob als Mittel der Interaktion und Partizipation oder als dramaturgische Struktur: Spielregeln motivieren Texte und Handlungen, binden Performer*innen und Zuschauer*innen in Wettkämpfe ein, kreieren Hürden, Umwege und andere Herausforderungen, die gemeistert werden müssen. Doch wie entstehen solche Spielregeln?

Im Workshop betreten und durchstöbern wir die Welt der analogen Spielformen: Gesellschaftsspiele, alte und neue Kinderspiele, Partyspiele, aber auch Sportwettkämpfe und (mittelalterliche) Turniere werden zum Ausgangspunkt einer Recherche und eines Aneignungsprozesses. Welche Begriffe, Regeln oder Abläufe sind interessant? Wie lassen sich Ziellinien, Trefferpunkte, Körbe, Spielbanken, Bauernopfer, Faule Eier oder Ereigniskarten auf performative Situationen übertragen? Und lassen sich dabei Lanzen, Mannschaften und Spielfelder miteinander kombinieren? Gemeinsam entwickeln wir einen Ideenpool an möglichen Regelwerken und Settings für performative Spiele und probieren einige davon natürlich selbst auch aus.

Anmeldeschluss bis 9. Februar 2018.

weiterlesen ⇥

Auf: www.bundesakademie.de

STADTKULTUR HAMBURG