Der Deutsche Kulturrat, der Spitzenverband der Bundeskulturverbände, begrüßt, dass mit der designierten Staatsministerin für Digitales im Kanzleramt Dorothee Bär MdB (CSU) die kulturpolitische Kompetenz im Bundeskanzleramt noch weiter wachsen soll.

Neben Kulturstaatsministerin Monika Grütters MdB (CDU) und Staatsministerin für Integration Annette Widmann-Mauz MdB (CDU) wird auch Dorothee Bär sich im Bundeskanzleramt kulturellen Fragen widmen, da der digitale Umbau unserer Gesellschaft im Kern eine kulturelle Frage ist.

Da mit der Einrichtung des Amtes einer Staatsministerin für Digitales im Bundeskanzleramt auch die Wahrscheinlichkeit wächst, dass der Deutsche Computerspielepreis nun vom Verkehrsministerium ins Bundeskanzleramt geht, wäre eine weitere Stärkung des Bundeskanzleramtes als Bundeskulturministerium.

Der Geschäftsführer des Deutschen Kulturrates, Olaf Zimmermann, sagte: „Der Deutsche Kulturrat hatte vor 20 Jahren die deutliche Stärkung der Kulturpolitik auf der Bundesebene gefordert. Die im Herbst 1998 erfolgte Benennung eines Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien im Rang eines Staatsministers und die Einrichtung des Ausschusses für Kultur und Medien waren die unmittelbare Folge unserer Forderung. Natürlich hätten wir uns gefreut, wenn nach zwei Jahrzehnten erfolgreicher Kulturpolitik auf der Bundesebene in dieser Legislaturperiode ein eigenständiges Bundeskulturministerium eingerichtet würde. Doch die deutliche Aufwertung des Bundeskanzleramtes als Bundeskulturministerium, mit den Bereichen Kulturpolitik, Kulturförderung, Integration und Digitalem, zeigt, dass wir auf einem guten Weg sind.“

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