Eine unabhängige Jury hat für die Spielzeit 2018/2019 vorgeschlagen, den Projektzuschuss für Privattheater der Behörde für Kultur und Medien in Höhe von insgesamt 240.000 Euro auf neun Produktionen zu verteilen. Die Projektförderung ergänzt die institutionelle Förderung der Privattheater.

Dr. Carsten Brosda, Senator für Kultur und Medien: „Hamburg hat eine in Bezug auf die Vielfalt und Ausprägung einzigartige Privattheaterlandschaft. Neben den Staatstheatern bieten die Privattheater den Hamburgerinnen und Hamburgern und den Gästen der Stadt allabendlich eine große Auswahl an vielfältigen Veranstaltungen. Diese Vielfalt wollen wir gerade auch mit dem Projektzuschüssen weiter fördern, für die es auch in diesem Jahr wieder eine Vielzahl hervorragender Anträge gab. Die Jury hatte es daher auch nicht leicht, ihre Wahl für die Empfehlungen für die zu fördernden Produktionen zu treffen. Ich bin gespannt auf die neun Inszenierungen, die auf Vorschlag der Jury in der kommenden Spielzeit eine besondere Förderung erhalten und die die Spielpläne der kommenden Spielzeit bereichern werden.“

Die Jury, der Dagmar Ellen Fischer (Kulturjournalistin), Susanne Meister (Dramaturgin Thalia Theater) und Dr. Josef Steinky (Geschäftsführer Theatergemeinde Hamburg) angehörten, hat folgende Projekte als besonders förderungswürdig vorgeschlagen:

  • „StadtTheater“, Lichthof Theater: 40.000 Euro
  • „Werther“, Opernloft: 40.000 Euro
  • „Bruderbriefe – Psychogramm einer Beziehung“, Monsun Theater: 36.000 Euro
  • „Offenbachs Traum“, Allee Theater, Kammeroper: 33.000 Euro
  • „Entwaffnung“, Hamburger Sprechwerk: 32.000 Euro
  • „200 Meilen unter dem Meer“, Klabauter Theater: 21.000 Euro
  • „Klara und Abbas“, MuT Theater: 18.000 Euro
  • „Atlantropa“, Theater das Zimmer: 14.000 Euro
  • „Wir lügen immer“, Salontheater Eppendorf: 6.000 Euro

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