Das Museum Folkwang und die Bundesvereinigung Lebenshilfe veranstalten gemeinsam eine Tagung zum Thema Kunst und Inklusion. In Vorträgen und verschiedenen Workshop-Formaten werden Fragen im Spannungsfeld von künstlerischen Produktionsprozessen sowie in der Wechselwirkung von Präsentation, Vermittlung und Rezeption diskutiert.

Künstlerkollektive und Ateliers stellen am 6. und 7. April 2018 im Museum Folkwang Essen anhand von Projektbeispielen Arbeitsweisen und Netzwerke von Künstler*innen mit Assistenzbedarf vor. Ausgehend vom Konzept der Kollaborativen Kreativität werden Fragen der kuratorischen Praxis, der inklusiven Ausstellungskonzeption und der Rolle der Institutionen thematisiert. In praxisbezogenen Workshops werden Konzepte und Methoden inklusionsorientierter Kunstvermittlung vorgestellt, erprobt und weiterentwickelt.

Parallel zeigt das Museum Folkwang in der Einzelausstellung „Phase Shifter“ Arbeiten von Julius Bockelt. Der 1983 geborene Künstler arbeitet seit mehr als zehn Jahren an einem Werk, das sich stetig aus der Wechselwirkung von visuellen und akustischen Fragestellungen und Arbeitsprozessen generiert. Julius Bockelt arbeitet im Frankfurter Atelier Goldstein und von hier ausgehend in unterschiedlichen Projekten und Kooperationen mit anderen Künstler*innen und Musiker*innen. Im Museum Folkwang wird er gemeinsam mit Sven Fritz und Achim Zepezauer zwei Performances entwickeln und präsentieren.

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Auf: www.inform-lebenshilfe.de

 

 

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