Im Diskurs um die Kulturelle Bildung und den ihr zugeschriebenen Wirkungen, taucht immer wieder das Motiv der gesellschaftlichen Teilhabe als politische Dimension Kultureller Bildung auf. Insbesondere im Hinblick auf gesellschaftlich virulente Themen wie Migration, Globalisierung und Inklusion fühlt sich die Kulturelle Bildung herausgefordert und in unterschiedlicher Weise angesprochen.

Dabei stellt sich die Frage, in welcher Wechselbeziehung Kultur und Politik zueinander stehen. Insbesondere in der zeitgenössischen Kunst wird explizit die politische Relevanz künstlerischer Artikulationen hervorgehoben, d.h. dass Kunst nicht nur eine ästhetische, sondern eine damit verwobene politische Dimension aufweist, die mit Blick auf Kulturelle Bildung relevant wird. Künstlerische Praxis ist demnach nicht nur ein Instrument, das politische Zusammenhänge offenlegt, sondern gleichzeitig ein wirksames Medium der Agitation, mittels dessen demokratische und ästhetische Freiräume sowie gesellschaftliche Beteiligungen ermöglicht werden können und sollen.

Hier stellt sich die Frage, ob sich derartige mit Kunst verbundene Versprechungen und Hoffnungen in Kulturellen Bildungspraxen auch so zeigen bzw. ob diese sich ohne weiteres in das Feld der Kulturellen Bildung übertragen lassen.

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Auf: www.forschung-kulturelle-bildung.de

 

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