Wie auch schon in den vergangenen sechs Jahren wurde auch für die altonale20 ein Plakatwettbewerb ausgeschrieben. Gesucht wurde ein Plakat das inspiriert, neugierig macht und für ungewöhnliche Ideen und queres Denken steht. Das diesjährige Leitthema „Grenzen“ soll sich dabei im Entwurf deutlich wiederfinden.

Entwurf von Alina Callsen

Aus einer Vielzahl von Einreichungen hat die siebenköpfige Jury 30 Entwürfe zusammengetragen, die in einer Ausstellung zu sehen sein werden. Besonders interessant waren die sehr unterschiedlichen konzeptionellen und thematischen Herangehensweise.

Wie auch der Begriff „Grenze“ grenzenlos zu sein scheint, sind auch die vorgestellten Werke äußerst vielfältig – von der Mauer bis zur emotionalen Grenze im Kopf. Viele Entwürfe sind vom Versuch geprägt, nicht nur eine Grenze, sondern die Grenzüberschreitung zu thematisieren.

Nach Meinung der Anwesenden wurde diese von Alina Callsen am treffendsten umgesetzt. Ihr Entwurf, das Kinderspiel Himmel und Hölle, bestehend aus begrenzten Flächen – auch zwei abgegrenzte Räume – werden übertreten. Übertreten von großen und kleinen Füßen, mit Schuhwerk und ohne. Aber ebenso ist die einfache Idee, Symbol gerade in heutigen Zeiten, wo weltweit mehr als 65 Millionen Menschen ständig Grenzen überwinden (müssen).

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