Es scheint, um den Begriff Diversität kommt man aktuell im musealen Diskurs nicht herum. Das Bild der diversen Gesellschaft soll sich sowohl in den Ausstellungen sowie in den Infrastrukturen der Institution selbst widerspiegeln. Die Häuser entwickeln und erarbeiten Strategien, um einen Öffnungsprozess als Querschnitt im Museum zu implementieren. Dabei gibt es viele Wege und Möglichkeiten, die Institution Museum neu zu denken und zu verhandeln.

Im Rahmen des Museumsstipendiums „Kulturelle Vielfalt und Migration“ der Alfred Toepfer Stiftung F.V.S. hat die W3 Menschen aus der Praxis und Theorie eingeladen, an drei Terminen Diversität im Museum zu diskutieren:

  • 17. Mai 2018 um 19 Uhr
    HEIMAT MUSEUM Ein Gespräch über die Rolle des Museums in der Migrationsgesellschaft
    Ort: Deichtorhallen Hamburg / Auditorium im Haus der Photographie, Eintritt frei
    Mit: Dr. Alina Gromova, Jüdisches Museum Berlin; Gülsah Stapel, DFG Graduiertenkolleg 2227 „Identität und Erbe“, TU Berlin; Lena Prabha Nising, Projekt [in:szene] – Mehr Vielfalt im Kulturbetrieb, Hamburg; Moderation: Prof. Dr. Anja Dauschek, Altonaer Museum, Hamburg
  • 24. Mai 2018 um 18 Uhr
    FÜR EINE ANTIRASSISTISCHE MUSEOLOGIE DER CITIZENSHIP
    Ort: Museum für Hamburgische Geschichte / Großer Hörsaal, Eintritt frei
    Mit: Natalie Bayer, Friedrichshain-Kreuzberg Museum, Berlin
    Podium: Prof. Dr. Hans-Jörg Czech, Museum für Hamburgische Geschichte, Hamburg; Moderation: Ayhan Salar, Altonaer Museum, Hamburg
  • 28. Mai 2018 um 19 Uhr
    BARRIEREFREIE KULTUR IM DESIGN FÜR ALLE – Attraktive Mehrwerte für unterschiedlichste Zielgruppen
    Ort: Museum der Arbeit / Seminarraum
    Mit: Mathias Knigge, grauwert – Büro für Inklusion und demografiefeste Lösungen, Hamburg
    Podium: Prof. Dr. Rita Müller, Museum der Arbeit

Die Veranstaltungsreihe findet dank der Unterstützung der Alfred Toepfer Stiftung F.V.S. statt und ist eine Kooperation zwischen den Deichtorhallen Hamburg, den Historischen Museen Hamburg und dem Projekt [in:szene] – Mehr Vielfalt im Kulturbetrieb.

STADTKULTUR HAMBURG