Ein Ruhen der Mitgliedschaft ist nur mit entsprechender ausdrücklicher Satzungsregelung möglich. Gesetzliche Vorgaben gibt es im Vereinsrecht dazu nicht. Da das Ruhen einen wesentlichen Eingriff in die Mitgliederrechte und -pflichten bedeutet, kann es nur per Satzung verordnet werden.

Das Ruhen der Mitgliedschaft bedeutet keinen zeitweiligen Ausschluss aus dem Verein. Das wäre der Fall, wenn alle Mitgliederrechte entzogen werden. Auch wenn das Mitglied vom Vereinsleben ausgeschlossen wird, bleiben Rechte erhalten. Das Mitglied kann zum Beispiel weiterhin die Unwirksamkeit von Satzungsbestimmungen und von Beschlüssen der Mitgliederversammlung (gerichtlich) geltend machen – auch wenn es an der Willensbildung nicht beteiligt war.

Das Ruhen der Mitgliedschaft bedeutet regelmäßig, dass sowohl die Rechte (z.B. Stimmrecht) als auch die Pflichten (insbesondere die Beitragspflicht) ruhen. Die Satzung kann aber auch differenziertere Vorgaben machen.

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Auf: www.laks-bw.de

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