In einer gemeinsamen Erklärung sprechen sich 23 zivilgesellschaftliche Organisationen – darunter die BKJ – für starke öffentlich-rechtliche Medien aus und fordern deren solide Finanzierung. Sie sind besorgt angesichts der Stimmen, die die öffentlich-rechtlichen Medien bis zur Unkenntlichkeit reduzieren wollen, sie pauschal diskreditieren oder gar ihre Berechtigung in Frage stellen.

„Ihnen setzen wir ein deutliches Signal entgegen, denn wir sind überzeugt: Unsere Demokratie braucht starke öffentlich-rechtliche Medien“, heißt es in der Erklärung. Anlass des gemeinsamen Appells ist das Treffen der Ministerpräsident*innen am 14. Juni 2018, bei dem es auch um die Zukunft der öffentlich-rechtlichen Medien gehen soll.

Die Organisationen begrüßen, „dass die Länder planen, den Telemedienauftrag weiterzuentwickeln. Wir ermutigen die Ministerpräsidentinnen und -präsidenten zu einer wirklich zukunftsgerechten Reform: Gesetzlich vorgeschriebene Löschfristen, das Kriterium der Presseähnlichkeit und der Sendungsbezug sowie die Beschränkungen bei den Archiven müssen gestrichen werden. Die angemessene Vergütung von Urheberinnen und Urhebern muss gewährleistet werden“, heißt es in der Erklärung weiter.

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Auf: www.bkj.de

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