Jede*r dritte Freiwillige bricht den Bundesfreiwilligendienst ab meldete die Saarbrücker Zeitung vom 21. Mai 2018, die auf eine Anfrage der Fraktion Die Linke an die Bundesregierung reagiert. Im Trägerverbund Freiwilligendienste Kultur und Bildung brechen hingegen nur 17 Prozent aller Freiwilligen ihren Dienst ab. Nur selten hat das was mit Unzufriedenheit zu tun. Es lohnt sich, die Gründe näher anzuschauen.

Im Zeitungsbericht hieß es, dass das Ministerium keine Gründe für die Abbrüche beim Bundesfreiwilligendienst nennt. Wir können die Abbruchgründe bei den Freiwilligendiensten Kultur und Bildung unter dem Dach der BKJ allerdings benennen.

Letztendlich waren nur 24 Freiwillige im Jahr 2017 unzufrieden mit ihrem Freiwilligendienst und haben aufgrund von Konflikten in den Einsatzstellen abgebrochen. Das sind weniger als 1 Prozent.

Die meisten Freiwilligen steigen aus ihrem Freiwilligendienst aus, weil sie einen anderen Weg für ihr Leben beschreiten wollen, in das kein Freiwilligendienst mehr passt. Das zeigt die hohe Zahl derer, die wegen einer Ausbildung, einem Studium oder einer Erwerbsarbeit ihren Freiwilligendienst beenden. Für 256 Freiwillige im Jahr 2017 bzw. 8,7 Prozent aller Freiwilligen im Trägerverbund Freiwilligendienste Kultur und Bildung trafen diese Gründe zu. Mehr als jeder zweite Abbruch ist daher eine solche vorzeitige Beendigung.

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Auf: www.bkj.de

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