Zwei von drei deutschen Unternehmen engagieren sich gesellschaftlich. Die sogenannten „Corporate Citizens“ könnten noch effektiver sein, doch ihr Engagement ist nicht professionalisiert und wird oft nicht anerkannt. Als wichtige gesellschaftliche Herausforderungen vor Ort benennen die Unternehmen: die Gestaltung einer lebenswerten Region, die Folgen des demografischen Wandels, gelungene Integration, die Reduzierung von Armut sowie der Schutz von Klima und Umwelt.

Die Ergebnisse der cc-survey 2018 zeigen, dass das Engagement der meisten Unternehmen nicht strategisch verankert ist. Nur wenige Unternehmen wissen zudem, wie ihr Engagement wirkt. In vielen Fällen findet Engagement außerdem in nicht kooperativen Strukturen statt, sondern als einzelne Entscheidung des Unternehmers. Wer regelmäßig kooperiert, tut dies mit lokalen Vereinen. Die Umfrage benennt schließlich Voraussetzungen unter denen Firmen wichtige Akteure einer vielfältigen Zivilgesellschaft werden können, denn eine starke Zivilgesellschaft braucht engagierte Unternehmen.

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Auf: www.bertelsmann-stiftung.de

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