ChanceTanz fördert lokale Projektvorhaben, in denen Kinder und Jugendliche unter professioneller Leitung von Tanzkünstler*innen/Pädagog*innen an einem tänzerisch-kreativen Prozess teilhaben und diesen aktiv mitgestalten. Die erarbeiteten Ergebnisse der Projekte werden i.d.R. präsentiert. Neben der praktischen Seite des Angebotes sollen auch Möglichkeiten zur Rezeption von Tanz in Form von Aufführungs- oder Probenbesuchen professioneller Tanzkompanien oder Aufführungen von Peergruppen geschaffen werden.

Für die auf lokaler Bündnisebene zu konzipierenden Maßnahmen ist ein Formatrahmen vorgegeben, der individuell ausgestaltet werden kann und sich im Wesentlichen durch die Anzahl der Unterrichtsstunden unterscheidet (Tanz_Start Maßnahmen mit 30-40 Stunden Tanzunterricht; Tanz_Intensiv Maßnahmen mit 60-80 Stunden Tanzunterricht). Im Zweierteam gestalten professionelle Projektleiter*innen (Tanzkünstler*innen/Pädagog*innen), ggf. unterstützt durch ehrenamtlich Tätige individuelle Kursformate.

Zielgruppe für die Projekte sind Kinder und Jugendliche, die in Risikolagen aufwachsen, durch die ihre Bildungschancen beeinträchtigt sind. Lt. des nationalen Bildungsberichtes 2016 sind solche Risikolagen:

  • Soziale Risikolage (Erwerbslosigkeit der im Haushalt lebenden Elternteile)
  • Finanzielle Risikolage (geringes Familieneinkommen)
  • Bildungsbezogene Risikolage (geringe formale Qualifizierung des direkten Umfeldes)

Träger der Maßnahmen sind lokale Bündnisse, die sich aus mindestens drei unterschiedlichen Arten von Institutionen zusammensetzen und die tanzkünsterlische Expertise, die sozialräumliche Verortung sowie die Zielgruppenerreichung gewährleisten. Die Bündnispartner formulieren eine Kooperationsvereinbarung, die eine oder mehrere lokale Projektmaßnahmen nach vorgegebenen Kriterien umfasst. Die lokalen Projektmaßnahmen müssen außerunterrichtlich und zusätzlich, sowie neuartig und in sich abgeschlossen sein.

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Auf: www.bv-tanzinschulen.de

 

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