Das Dossier „Älterwerden als Kulturschaffende“ des Deutschen Kulturrats ist erschienen.

Vor dem Hintergrund des demografischen Wandels hinterfragt das Dossier unseren Umgang mit dem Älterwerden: In welchen Kultursparten haben es Kreative in zunehmendem Alter schwerer oder sogar leichter, erfolgreich zu sein? Warum treffen das Doing Aging und der Leistungsanspruch an unsere Körperlichkeit Frauen immer noch ungleich schwerer – gerade in Kultur und Medien? Und welche positiven Seiten können Künstlerinnen und Künstler dem eigenen Älterwerden abgewinnen?

Auf all diese Fragen braucht es differenzierte Antworten, um langfristig das stereotype Altersbild geschlechtergerecht weiterzuentwickeln und den demografischen Herausforderungen gerecht zu werden. Hierfür bietet das Dossier Denkanstöße. Bekannte Persönlichkeiten kommen in Interviews zu Wort und schildern ihre ganz individuellen Erfahrungen mit dem Älterwerden in ihrer jeweiligen Kultursparte. Dazu zählen unter anderem: Gerburg Jahnke, Kabarettistin und Regisseurin, vor allem bekannt durch das Frauenkabarettduo Missfits und ihre Sendung Ladies Night im Ersten; Judy Lybke, führender Galerist für zeitgenössische Kunst in Deutschland mit seiner Galerie Eigen + Art; Bascha Mika, Publizistin und Chefredakteurin der Frankfurter Rundschau;

Weitere Autorinnen und Autoren des Dossiers sind: Hans Jessen, Journalist und Publizist; Cornelie Kunkat, Referentin für Frauen in Kultur & Medien beim Deutschen Kulturrat; Madeline Ritter, Kulturmanagerin und Geschäftsführerin von Diehl+Ritter; Ila Wingen, Bildende Künstlerin und Olaf Zimmermann, Geschäftsführer des Deutschen Kulturrates und Herausgeber des Dossiers.

Die grafische Klammer bildet die Foto-Serie „100 Years Project“ des dänischen Fotografen Keen Heick-Abildhauge, der einige Jahre in Russland lebte und dort 100 Russinnen und Russen im Alter von 1 bis 100 portraitierte und sie zu ihren Träumen und Leidenschaften befragte. 28 seiner Portraits ziehen sich durch das Dossier und bilden eine eigene Sicht auf das Älterwerden.

Das Dossier kann bei Deutschen Kulturrat bestellt oder kostenfrei als E-Paper heruntergeladen werden.

E-paper ansehen (pdf)

Auf: www.kulturrat.de

 

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