Angesichts der aktuellen gesellschaftlichen Auseinandersetzungen nach den Ereignissen in Chemnitz erinnert die Initiative kulturelle Integration an ihre 15 Thesen „Zusammenhalt in Vielfalt“.

In den Thesen hat die Initiative kulturelle Integration unterstrichen, dass das Engagement vieler Bürgerinnen und Bürger in Vereinen, Initiativen, Verbänden, Kultur- und Bildungseinrichtungen, in Kirchen und Religionsgemeinschaften, bei den Sozialpartnern, in den Medien, in den Parteien, in den Städten, Landkreisen und Gemeinden sowie in der Nachbarschaft zeigt, wie gesellschaftlicher Zusammenhalt gelebt wird und wie jede Einzelne und jeder Einzelne hierzu ihren und seinen Beitrag leisten kann. Die Mitglieder der Initiative kulturelle Integration stehen für die Breite dieses Engagements und den Zusammenhalt der Gesellschaft. Sie lehnen Gewalt als Mittel der Auseinandersetzung entschieden ab.

In These 6 hat die Initiative kulturelle Integration formuliert: „Eine demokratische Debatten- und Streitkultur trägt zur Entwicklung individueller und gesellschaftlicher Positionen bei. Kontroversen, die durch Zuhören und konstruktive Auseinandersetzung geprägt sind, leisten einen wichtigen Beitrag für das Zusammenleben. Konstruktive Aushandlungsprozesse setzen Kompromissfähigkeit voraus. Sie sind das Gegenteil von Populismus, dessen Vertreterinnen und Vertreter nur die eigene Ansicht gelten lassen.“

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Mehr: www.kulturelle-integration.de

 

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