RockCity Hamburg gründete 2017 die erste Interessenvertretung für Hamburger Musikfrauen aus den Bereichen art, business, media und tech: die musicHHwomen. Jetzt freuen sich die musicHHwomen über Unterstützung aus der Politik: Jana Schiedek, Staatsrätin der Behörde für Kultur und Medien Hamburg, übernimmt die Schirmherrschaft für das Projekt.

Lediglich 7,4 Prozent der Mitgliedsunternehmen des Verbands unabhängiger Musikunternehmen (VUT) werden von Frauen geführt. Der Anteil von Frauen in den Charts, in Spitzenpositionen, am Misch- und Dirigentenpult liegt in Deutschland bei unter fünf Prozent.

Neben Hamburg verfügen drei weitere Bundesländer (Bayern, Baden-Württemberg, Nordrhein-Westfalen) mit den Trägern Feierwerk München, Popakademie Mannheim und c/o pop Köln über ein lokales Female-Netzwerk. Eine bundesweite Datenbank der Musikfrauen in Deutschland ist im Aufbau.

Kulturstaatsrätin Jana Schiedek: „Kunst und Kultur sind auch heute noch viel zu männlich geprägt. Nicht nur in den Führungsetagen von Musikfirmen und bei den Unternehmensgründerinnen, sondern auch unter den Künstlerinnen und Künstlern sind noch immer zu wenige Frauen vertreten. Die Zahlen belegen den Handlungsbedarf, deshalb unterstütze ich das Netzwerk musicHHwomen und seine wichtige (Aufklärungs-)Arbeit.“

Andrea Rothaug, Geschäftsführerin von RockCity Hamburg e.V.: „Mit Jana Schiedek haben wir eine Frau an Bord, die genau weiß, wie erfolgreiche Arbeit für Gleichstellung funktioniert. Hamburgs Musikfrauen freuen sich über ihr Engagement und auf die gemeinsame Arbeit.”

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Mehr: www.musichhwomen.de

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