Über 30.000 Migranten, Geflüchtete, Antifaschisten und Solidaritätsinitiativen haben am 29. September 2018 in Hamburg gemeinsam gegen Rassismus, Abschiebungen und Ausgrenzung demonstriert.

„Es ist ein Aufstand der Solidarität und ein Tag des Widerstands. Die AfD, die Neonazis, das BAMF und Horst Seehofer können sich warm anziehen: Ihr Rechtsruck muss mit unserem entschlossenen Widerstand rechnen. Jeden Tag wehren sich in diesem Land Tausende in ihrem Alltag gegen Nazis oder Abschiebungen. Jede Woche demonstrieren wir gegen das Sterben im Mittelmeer und den Rassismus der Bundesregierung. Heute sind wir mehr als 30.000. Wir haben jetzt schon allen gezeigt, dass wir uns nicht spalten lassen. Das Problem heißt nicht Migration, das Problem heißt Rassismus“, so Newroz Duman, Sprecherin des Netzwerks We’ll Come United.

Mit 40 Themenwagen, u.a. zu den Themen „Dublin-Abschiebungen stoppen“, „Queer Refugees – Love is not a crime“, Kein Schlussstrich – NSU-Komplex auflösen“, „Grenzenlose Bildung für alle“, „Rassistische Polizeikontrollen stoppen“ und „Keine Abschiebungen nach Afghanistan“ zog die Parade durch Hamburg. Die Demonstranten forderten einen bundesweiten Abschiebestopp, sichere Fluchtwege, gleiche Rechte für alle und den Rücktritt von Bundesinnenminister Seehofer.

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