Zum Stiftermahl anlässlich ihres 30-jährigen Bestehens begrüßte die Hamburgische Kulturstiftung rund 300 Gäste im Großen Festsaal des Hamburger Rathauses. Durch die Spenden der Gäste sowie eine Versteigerung von „Kulturerlebnissen, die man nicht kaufen kann“ kamen insgesamt mehr als 230.000 Euro zusammen. Das Stiftermahl, das in diesem Jahr bereits zum 20. Mal stattfand, ist eine der wichtigsten Benefizveranstaltungen der Stiftung, die Projekte junger Künstler aller Sparten sowie Kinder- und Jugendkultur in Hamburg fördert.

Der Erste Bürgermeister Dr. Peter Tschentscher sagte: „Die Hamburgische Kulturstiftung hat seit ihrer Gründung vor 30 Jahren mehr als 1.600 Vorhaben mit rund 13 Millionen Euro gefördert. Sie ist für viele Hamburger Künstlerinnen und Künstler eine wichtige Unterstützung. Ich danke allen Bürgerinnen und Bürgern, die sich für die Hamburgische Kulturstiftung und damit für ein vielfältiges gesellschaftliches Leben in unserer Stadt einsetzen.“

Gesa Engelschall, geschäftsführender Vorstand der Hamburgischen Kulturstiftung, sagte im Hinblick auf die Geschichte der Hamburgischen Kulturstiftung: „Auch wenn sich die Ausdrucksformen und Arbeitsprozesse der Kunst gewandelt haben und immer schneller weiterentwickeln, bleibt doch eins bestehen: nämlich die Notwendigkeit von Kultur. In einer Welt, in der vertraut geglaubte Wirklichkeiten immer schneller überholt werden, sind es immer wieder die Künstler, die Themen und Tendenzen erspüren und reflektieren, häufig bevor wie sie überhaupt artikuliert haben. Sie rütteln uns auf, bringen uns zum Nachdenken und in den Dialog. Es ist das Anliegen unserer Stiftung, Künstlern die für ihre Arbeit notwendigen Freiräume zu ermöglichen.“

Außerdem kündigte sie an, im Jahr 2019 werde die Stiftung der Bildenden Kunst einen Schwerpunkt widmen. „Wir haben den Eindruck, dass die Antragslage nicht dem in der Stadt vorhandenen Potenzial junger Künstler entspricht und wollen sie daher gezielt auf unsere Fördermöglichkeiten aufmerksam machen.“, so Gesa Engelschall.

 

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