Wie kommunizieren Künstler*innen mit und ohne Behinderung miteinander? Welche Sprache verwenden sie? Wie verändert sich ein künstlerischer Arbeitsprozess, wenn nicht alle die gleiche Sprache sprechen? Wer entscheidet, was gezeigt wird, was weiterentwickelt oder verworfen wird? Diese Fragen werden auf dem EUCREA-FORUM am 22. und 23. Februar 2019 in Frankfurt diskutiert, erlebt und praktisch erfahrbar gemacht.

Das nächste EUCREA-Forum setzt seinen Schwerpunkt auf die künstlerische Kommunikation zwischen behinderten und nicht behinderten Kunstschaffenden. Hintergrund ist, dass sich Im Laufe der letzten Jahre vielfältigen Arbeitsweisen und Kooperationen innerhalb von inklusiven Zusammenschlüssen entwickelt haben. Die Methoden hierbei sind vielfältig: In allen Kunstsparten gibt es Beispiele für neue künstlerische Formen, einige wollen wir auf unserem FORUM präsentieren.

Die Projekte, die EUCREA in acht Workshops vorstellen möchte, kommen aus der bildenden und darstellenden Kunst, dem Tanz, dem Film und der Kulturvermittlung. Sie laden die Teilnehmer ein, sich aktiv zu beteiligen und mehr über die Konzepte zu erfahren. Eingeladen ist beispielsweise die Hamburger Theatergruppe Meine Damen und Herren, die in einer dreijährigen Konzeptionsphase drei Inszenierungen durch die Ensemblemitglieder mit einer geistigen Beeinträchtigung und Kooperationen mit einer Performancegruppe unter dem Label einer „radikalpartizipativen Theaterutopie“ planen.

weiterlesen ⇥

Auf: www.eucrea.de

STADTKULTUR HAMBURG