Kulturbauten sind mit weit mehr Facetten verbunden als nur denen des Bauens und Instandhaltens. Warum Kulturmanager*innen ihrem Schaffensort deshalb mehr Beachtung schenken sollten, machen die Beiträge von sieben ExpertInnen aus verschiedenen Bereichen des Kulturbetriebs in der neuen Ausgabe des Magazins von Kultur Management Network deutlich.

„Wenn es darum geht, für Kultur mehr Platz zu schaffen oder sogar neue Räume zu eröffnen, muss das Kulturmanagement ebenso Aufgaben übernehmen wie das Baumanagement oder die Immobilienverwaltung“, so Geschäftsführer Dirk Schütz. Denn Kulturimmobilien prägen nicht nur das Stadtbild, die Stadtentwicklung oder den Kulturtourismus, sondern auch die Kultureinrichtungen selbst. „Neben wichtigen Details der Planung, müssen sich Kultureinrichtungen auch damit befassen, welche Auswirkungen der Neu- oder Umbau für sie selbst hat“, so Schütz.

  • Wer in welcher Form in solche Bauvorhaben involviert ist, legen Oliver Scheytt und Kathrin Waldeck in einem Gemeinschaftsbeitrag dar. Welche Aufgaben dabei KulturmanagerInnen übernehmen müssen, erklärt Ulrike Lorenz im Interview am Beispiel des Neubaus der Kunsthalle Mannheim.
  • Wie sich der (Um-)bau von Kultureinrichtungen auf das Stadtbild auswirkt, zeigt der Beitrag von Nadine Ober-Heilig. Wie dabei Projekte entstehen, bei denen Wirtschaft, Kultur und Gesellschaft gleichermaßen profitieren, machen Hagen W. Lippe-Weißenfeld und Jan Hinnerk Meyer am Beispiel ihrer ProjektSchmiede GmbH deutlich.
  • Welche Vorteile ein Netzwerk kreativwirtschaftlich genutzter Immobilien für eine Region hat, zeigt der Gemeinschaftsbeitrag von Michael Heinze, Svenja Noltemeyer, Thomas von der Fecht über das CreativeNet NRW.
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Auf: www.kulturmanagement.net

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