Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) und das Deutsche Institut für Vertrauen und Sicherheit im Internet (DiVSI) haben die repräsentative U25-Studie „Euphorie war gestern – Jugendliche und junge Erwachsene zwischen Glück und Abhängigkeit“ veröffentlicht.

„Der Vergleich zu den Studienergebnissen aus 2014 zeigt, dass junge Menschen heute deutlich mehr Risiken bei der Nutzung des Internets wahrnehmen als noch vor vier Jahren“, sagt Dr. Silke Borgstedt, Direktorin Sozialforschung und Studienleiterin beim durchführenden SINUS-Institut.

Viele junge Menschen stellen zudem eine starke „Verrohung“ der Umgangsweisen im Netz fest und verhalten sich entsprechend vorsichtig und zurückhaltend. Zwei Drittel der 14- bis 24-Jährigen nehmen das Internet als Raum wahr, in dem diejenigen, die sich äußern, damit rechnen müssen, beleidigt oder beschimpft zu werden. Für 38 Prozent ist diese wahrgenommene „Beleidigungskultur“ ein Grund, auf die Äußerung der eigenen Meinung im Internet zu verzichten.“

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Auf: www.divsi.de

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