Junge Menschen in Deutschland wachsen in einer Gesellschaft auf, die so bunt und vielfältig ist wie nie zuvor. Kontakte zwischen Menschen aus unterschiedlichen sozialen, kulturellen oder religiösen Milieus sind von grundlegender Bedeutung für das gegenseitige Verständnis und den gesellschaftlichen Zusammenhalt. Hier setzen die Projekte der „Werkstatt Vielfalt“ der Robert Bosch Stiftung an: Sie bauen Brücken zwischen Lebenswelten. Sie tragen zu einer lebendigen Nachbarschaft in der Gemeinde oder im Dorf bei. Sie leisten einen Beitrag dazu, dass Vielfalt zur Normalität wird.

Im Förderprogramm „Werkstatt Vielfalt“ wurden bislang über 250 Einzelvorhaben für eine Förderung ausgewählt. Diese Projektideen bilden einen großen Fundus an erfolgreichen Formaten und Methoden, mit denen die Begegnung zwischen unterschiedlichen Lebenswelten gestaltet werden kann.

Die Robert Bosch Stiftung möchte den Transfer, d.h. die Weitergabe erfolgreicher Projektideen innerhalb des Programms unterstützen. Hierbei sollen die wesentlichen Elemente und Zielsetzungen eines „Werkstatt Vielfalt“-Projektes an einem anderen Ort umgesetzt werden. Und das geht so: Die Bewerber*innen wählen eine von zwölf Projektideen aus, um diese an einem neuen Ort umzusetzen und Vielfalt lokal wirksam zu gestalten. Die „Ideenkerne“ bieten eine Orientierung für die konkrete Umsetzung der jeweiligen Idee.

Alle Projekte in der „Werkstatt Vielfalt“ sind lokal oder stadtteilübergreifend angelegt. Das heißt, sie füllen ihre unmittelbare Nachbarschaft, ihre Gemeinde oder ihr Viertel mit Leben. Außerdem sind sie längerfristig ausgerichtet (6 bis 24 Monate).

Alternativ zum Ideentransfer besteht zudem die Möglichkeit, sich an der Ausschreibung mit eigenen Ideen und Konzepten zur Gestaltung von Vielfalt vor Ort zu beteiligen, welche die oben genannten Kriterien für Projektideen in der „Werkstatt Vielfalt“ erfüllen.

Die Robert Bosch Stiftung fördert Ideentransfers und Projekte mit jeweils bis zu 7.000 € für einen Zeitraum von mindestens sechs Monaten bis zu höchstens zwei Jahren.

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Auf: www.mitarbeit.de

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