Der antragsoffene „Fonds Digital. Für den digitalen Wandel in Kulturinstitutionen“ richtet sich an öffentlich geförderte Kultureinrichtungen aller künstlerischen Sparten, die bereits digitale Strategien entwickelt haben. Er will sie motivieren und darin unterstützen, ihre digitale Profilierung voranzutreiben und neue Formen des kooperativen Arbeitens innerhalb der Institution und im Verbund auszubauen.

Gefördert wird die gemeinsame Entwicklung und Umsetzung digitaler Projekte, wie etwa VR- und AR-Anwendungen, Mixed Reality, Apps, Games, Motion Capture oder Künstliche Intelligenz, die Themen der beteiligten Häuser aufgreifen und neue Formate des digitalen Kuratierens, der künstlerischen Produktion, der digitalen Vermittlung und Kommunikation mit Besuchern erproben.

Die Häuser arbeiten im Verbund von mindestens zwei Kultureinrichtungen sowie mit Expert*innen für Digitales zusammen, um sich neue Kompetenzen anzueignen, Wissen und Inhalte auszutauschen und in offenen Netzwerken zu veröffentlichen. Für die Dauer von vier Jahren können bis zu 880.000 Euro beantragt werden. Bei Verbünden mit mehr als zwei Kulturinstitutionen erhöht sich die o.g. maximale Fördersumme, die der Verbund beantragen kann, um jeweils 160.000 Euro pro weiterer Institution. Ausgeschlossen von der Förderung sind Vorhaben, die ausschließlich auf die Digitalisierung von Sammlungsbeständen abzielen. Der Fonds Digital verfolgt grundsätzlich einen Open Access und Open Source Ansatz.

Einsendeschluss im Fonds Digital ist der 1. Juli 2019. Die Fördergrundsätze und die FAQ informieren ausführlich über Förderbedingungen und Antragstellung. Bitte nutzen Sie für Ihre Anträge das Online-Antragsformular – dieses steht voraussichtlich ab Januar 2019 auf der Webseite der Kulturstiftung des Bundes bereit.

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Auf: www.kulturstiftung-des-bundes.de

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