„3falt – Kunst, Kultur, Kreativität“ – das Projekt zur Erprobung einer kulturellen Neu- bzw. Umnutzung der einstigen Harburger Dreifaltigkeitskirche in der Neuen Straße 44  – geht zuversichtlich ins Jahr 2019. Denn obwohl die Probephase der Initiative SuedKultur sowie des Stadtentwicklungsvereins Stadtkultur Hafen e.V. noch nicht beendet ist, zeigt sich für alle Beteiligten: eine Neunutzung als genreübergreifendes Kulturzentrum von und für die Harburger Kultur ist nicht nur möglich sondern heiß begehrt.

Mathias Lintl vom Verein Stadtkultur Hafen e.V.: „Es ist unglaublich, was an verschiedenen Formaten in diesen Räumen alles möglich ist. Auch wenn unsere derzeitigen Möglichkeiten derzeit aufgrund des Zustandes des Gebäudekomplexes recht eingeschränkt sind, ist die Nachfrage und der Ideenimpuls für diesen Gebäudekomplex enorm hoch. Konzerte, Kino, Theater, Tanz, Kunst, Begegnungen und Kurse jeder Art – es scheint kaum etwas zu geben, was nicht schon angefragt oder erprobt wurde. Und es zeigt sich: Harburg fehlt genau so ein Zentrum, in dem man unwillkürlich aufeinander trifft und Neues entwirft.“

3falt wird genutzt, Foto: Jürgen Baumann

Heiko Langanke, Projektleiter der mittlerweile ins zwölfte Jahr gehenden Initiative SuedKultur, der mittlerweile rund 50 Kulturinstitutionen des Süderelbe-Raumes angehören: „Ein kulturelles Haus der Vielfalt steht schon lange auf der Agenda der SuedKulturler. Mit der „3falt“ kommt auf einmal ein Ort mit konkreten Räumen in greifbare Nähe. Und ob es nun Hoch- oder Subkultur ist, von Literatur über Tanz und Theater, Film oder Konzerten – es entsteht beinahe zwangläufig ein spannendes Programm für alle Kulturneugierigen. Und aktuelle Themen wie Integration oder Inklusion kommen ganz nebenbei zur Verwirklichung. Es müsste eben ein wenig am Gebäude getan werden.“

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