Hamburger Kunst-, Kultur- und Musikschaffende aller Sparten können sich vom 15. Februar bis zum 15. März 2019 für ein Stipendium im Förderprogramm stART.up – vormals „Unseren Künsten“ – der Claussen-Simon-Stiftung bewerben.

Mit der finanziellen und ideellen Förderung gibt die Claussen-Simon-Stiftung den Geförderten Zeit und Raum, individuelle Handlungsperspektiven für ihren künstlerischen beruflichen Werdegang zu entwickeln: Sie erhalten ein Jahr lang eine finanzielle Unterstützung von bis zu 1.500 Euro im Monat. Außerdem nehmen die Stipendiat*innen an einem speziell auf die Bedarfe von jungen Kunstschaffenden zugeschnittenen Curriculum teil. Workshops zum Beispiel zu Kommunikation und Marketing, zum Zeitmanagement und zu juristischen Fragen vermitteln das nötige Rüstzeug für eine erfolgreiche freiberufliche Künstlerexistenz. Zusätzlich kommen die Geförderten in den Genuss von Gesprächsreihen mit Vertreter*innen des Hamburger Kulturbetriebs sowie von Netzwerktreffen. Die Teilnahme an dieser ideellen Förderung ist verpflichtender Bestandteil des Stipendiums.

Voraussetzungen für die Aufnahme ins Förderprogramm stART.up sind neben einer herausragenden künstlerischen Begabung ein überdurchschnittlich guter Studienabschluss in einem künstlerischen Fach bzw. der Nachweis über außerordentliches künstlerisches Wirken. Außerdem sollten Bewerber*innen zwischen 25 und 35 Jahre alt sein und ihren Wohn- und Arbeitsort während des Förderzeitraums in der Metropolregion Hamburg haben. Nach erfolgreicher Beendigung des ersten Förderjahres, in dem die Stipendiatinnen und Stipendiaten unter anderem ein Konzept für die Umsetzung eines künstlerischen Projekts erarbeiten, können sie sich für eine Anschlussförderung bewerben.

Seit 2014 fördert die Claussen-Simon-Stiftung in Kooperation mit der Behörde für Kultur und Medien der Freien und Hansestadt Hamburg mit diesem Stipendienprogramm graduierte Künstlerinnen und Künstler aller Sparten, seit der Ausschreibung 2019 unter dem Namen „stART.up“. Zu den aktuell Geförderten zählen unter anderem die Jazzpianistin Clara Haberkamp, der Illustrator Rudi Martens (Russlan), die Bühnenbildnerin Marie Gimpel und der Theaterregisseur Ron Zimmering.

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Auf: www.claussen-simon-stiftung.de

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