Was passiert, wenn technische Innovationen wie das Internet zum Gegenstand politischer Handlungen werden? Und wenn umgekehrt politische Aktivitäten durch technische Mittel verfolgt werden? Ausgehend von der Snowden-Affäre untersucht Laura Fichtner digitale Kontrolle und staatliche Überwachung im Internet.

Der Vortrag von Laura Fichtner beleuchtet die Funktionsweise von Überwachungsmechanismen, welche sich die Charakteristika der globalen Infrastruktur des Internets zu Nutze machen. Er beschreibt deren antagonistisches Spiel mit jenen Technologien, die sich einer solchen Überwachung entgegenstellen und sich ihrerseits der Beschaffenheit des Internets – wenn auch auf andere Weise – bedienen. Diese Beschreibung geschieht anhand von Beispielen aus der NSA-Überwachungsaffäre sowie daran anschließenden netzpolitischen Entwicklungen und setzt diese in Bezug zu konzeptionellen Betrachtungen über die Bedeutung und Funktion von Überwachung, Privatssphäre und Datenschutz.

weiterlesen ⇥

Auf: www.w3-hamburg.de

STADTKULTUR HAMBURG