Kulturelle Bildung sollte angesichts aktueller gesellschaftspolitischer Herausforderungen noch viel stärker als Befähigung gedacht werden, mit Unsicherheiten produktiv umzugehen.

Neue Digitale Medien suggerieren (gefühlte) Sicherheit durch Strategien der Selbstkontrolle und Selbstoptimierung in einer unsicheren Welt (Beispiel: Quantified Self). Doch welche Potenziale bringen neue digitale Ausdrucks- und Gestaltungsformen hervor? Welche Spaltungs- und Selbstausbeutungsrisiken sind mit digitalen Prozessen verbunden? Wie sollte eine zeitgemäße Kulturelle Bildung aussehen, um aktuelle gesellschaftliche Wandlungsprozesse aktiv mitzugestalten und einen Beitrag zur Entwicklung kritischer Subjekte zu leisten? Wie können und müssen sich mündige Bürger*innen in Zeiten digitaler Optimierungen kulturell bilden und wie ist Bildung(svermittlung) vor diesem Hintergrund (neu) zu denken?

Anmeldeschluss ist der 2. Mai 2019.

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