Mit dem neuen Programm INTRO bringt die Behörde für Kultur und Medien Kultureinrichtungen mit geflüchteten Künstler*innen zusammen und unterstützt sie dabei, ein Jahr lang gemeinsam zu arbeiten. INTRO startet im September 2019 und läuft zunächst ein Jahr.

Für das Programm stehen 210.000 Euro zur Verfügung, mit denen bis zu acht Stipendiat*innen unterstützt werden können. Hamburger Kultureinrichtungen können sich ab sofort und bis zum 30. Juni 2019 gemeinsam mit einem Künstler oder einer Künstlerin für das Programm bewerben.

Dr. Carsten Brosda, Senator für Kultur und Medien: „Mit INTRO geben wir professionellen Künstlerinnen und Künstlern, die ihre Herkunftsländer verlassen mussten, eine Perspektive und führen sie mit den Kultureinrichtungen und Stadtteilkultureinrichtungen unserer Stadt zusammen. Wir wollen den kreativen Austausch zwischen beiden Seiten fördern, künstlerische Auseinandersetzungen anregen und die Entwicklung neuer Projekte unterstützen. Von INTRO profitieren nicht nur die Kreativen und die Kultureinrichtungen, sondern es fördert auch die Integration und bereichert die Kulturstadt Hamburg in ihrer Vielfalt.“

Ziel des Programms ist es, Kulturinstitutionen zu ermöglichen, mit einer Künstlerin oder einem Künstler mit Fluchthintergrund zusammenzuarbeiten. Dabei sind ganz unterschiedliche Formen der Kooperation möglich, zum Beispiel Hospitanzen, längerfristige Mitarbeit oder die Entwicklung eines gemeinsamen Projekts.

Ziel ist es auch, geflüchteten Künstler*innen und Kreativen zu ermöglichen, aktiv in der Hamburger Kulturlandschaft mitzuwirken und sich Netzwerke und berufliche Perspektiven aufzubauen. Hat sich ein Team aus Institution und Künstler*in mit einer überzeugenden Idee zur Zusammenarbeit gefunden, finanziert die Behörde für Kultur und Medien die Künstler*innen mit monatlich 1.500 Euro und unterstützt die Einrichtungen mit Projektmitteln in Höhe von 500 Euro pro Monat. Über die Vergabe der Stipendien entscheidet eine unabhängige Fachjury.

Ein Begleitprogramm bietet darüber hinaus Fortbildungen für Künstler*innen an, um sich in der Hamburger Kulturszene zu vernetzen.

Der Unternehmensservice W.I.R (work and integration for refugees) unterstützt als Kooperationspartner zudem interessierte Kultureinrichtungen bei asylrechtlichen Fragen.

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Auf: www.hamburg.de/bkm/

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