Für Maßnahmen gegen die Arbeitslosigkeit und für die berufliche Qualifizierung sowie gegen soziale Ausgrenzung stellt die Europäische Union in der Förderperiode 2014-2020 durch den Europäischen Sozialfonds (ESF) rund 80 Milliarden Euro zur Verfügung.

Hauptzielgruppen sind benachteiligte junge Menschen, insbesondere auch ohne Schul- und Berufsabschluss, Langzeitarbeitslose, Frauen und Erwerbstätige, insbesondere solche mit geringer Qualifikation oder geringem Einkommen, sowie Personen mit Migrationshintergrund, v. a. in schwierigen Lebenslagen (z. B. Geflüchtete).

Der ESF – wie auch der EFRE – funktioniert nach dem Prinzip der Kofinanzierung. Werden Projekte aus den Strukturfonds gefördert, müssen stets auch öffentliche Mittel des betreffenden Landes beigesteuert werden. Außerdem gilt: Die EU-Regionalförderung erfolgt immer zusätzlich zur Unterstützung durch die Mitgliedstaaten selbst. Sie darf diese nicht ersetzen (sog. Additionalitätsprinzip).

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Auf: www.europa-foerdert-kultur.info

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