Viele von uns kennen diese Videos: Szenen, in denen Schwarze Menschen und Menschen of Color in der Bahn beleidigt werden, sie auf offener Straße bedroht oder sogar angegriffen werden. Jemand hält die Situation spontan mit der Handykamera fest und lädt sie ins Netz hoch, wo sie ‚viral‘ geht und von Tausenden gesehen und geteilt wird.

Die Hoffnung ist oft, dass diese Bilder sichtbar machen, was viele nicht sehen wollen: die Alltäglichkeit von Rassismus auf deutschen Straßen. Die Kommentare unter den Videos reichen von Entsetzen über Verharmlosung bis hin zu noch mehr rassistischen Parolen. Meist wissen wir nicht mehr über die Situation als in dem kurzen Video zu sehen ist, kennen selten die Namen der Betroffenen und vergessen sie schnell, wenn das nächste virale Video auf den Bildschirmen auftaucht. Die Aktivistinnen Asma Aiad und Nyasha Busse haben diese Situation selbst erlebt. Wir sprechen mit ihnen über Sichtbarkeit, Shitstorms und Verleumdungsklagen, darüber welche Dynamiken diese Videos auslösen und wie wir Verantwortung übernehmen können.

Die Veranstaltung ist Teil von D.I.Y.-Diversity – Alles muss man selber machen.

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Auf: www.w3-hamburg.de

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