Ist die innerdeutsche Integration nach der Wende wirklich gelungen? Sind Osten und Westen heute ein Deutschland mit starkem Einheitsgefühl? Oder haben wir die Wiedervereinigung doch vergeigt und die einstige Kluft nicht geschlossen?

Zum 30. Jahrestag des Mauerfalls vom 9. November 1989 sind diese Fragen noch präsenter. Der Deutsche Kulturrat nimmt in seiner Zeitung Politik & Kultur das Jubiläum zum Anlass, in einer Beitragsreihe (Ausgaben Nov. 2019 – Nov. 2020) historische Ereignisse aus DDR und BRD zu thematisieren, den innerdeutschen Gemütszustand nach der Wende zu erkunden und persönliche Perspektiven aus Ost und West zu schildern.

Den Anfang machen in der neu erschienenen Ausgabe 11/2019 von Politik & Kultur folgende Autorinnen und Autoren:

  • Olaf Zimmermann, Herausgeber von Politik & Kultur und Geschäftsführer des Deutschen Kulturrates, stellt in seinem Editorial die These auf, dass wir gemeinsam die Wiedervereinigung vergeigt haben.
  • Die Schriftstellerin Regine Möbius erläutert im Leitartikel, wie Michail Gorbatschow der politische Wandel gelang.
  • Wolfgang Hübner, Chefredakteur des „Neuen Deutschland“ beschreibt den schwierigen Weg, den die Zeitung zur Integration in den gesamtdeutschen Medienmarkt nehmen musste.
  • Der Bundesbeauftragte für die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes der ehemaligen Deutschen Demokratischen Republik, Roland Jahn, gibt im Gespräch Einblick in seine eigene Ost-West-Geschichte und erklärt, weshalb es „den Ostdeutschen“ nicht gibt.
  • Ulrike Liedtke, Vizepräsidentin des Deutschen Kulturrates und Präsidentin des Landtages Brandenburg, zeigt, was aus ihrer Perspektive eint und trennt.

Die Beiträge finden Sie auf den Seiten 1, 2, 14 bis 16 der aktuellen Ausgabe 11/2019 von Politik & Kultur.

weiterlesen (PDF)

Auf: www.kulturrat.de

Tagged with →  
STADTKULTUR HAMBURG