Analoge und digitale Kulturrezeption und -produktion durchdringen sich in zeitgenössischen Jugendkulturen immer stärker. Kinder und Jugendliche als Digital Natives unterscheiden heute im Gegensatz zu älteren Erwachsenengenerationen als Digital Immigrants nicht mehr zwischen digitalen und analogen Erfahrungen, zwischen virtuellen und reellen Welten.

Kinder und Jugendliche übertragen, mischen und arrangieren Figuren, Formen oder Geschichten vom Analogen ins Digitale und umgekehrt. Dies gilt z.B. für Computerrollenspiele, Escape Rooms oder E-Sport-Turniere. Auch befördern smarte digitale Tools künstlerische Gestaltungsprozesse, ohne analoge „handwerkliche“ Technik wie Malen, Zeichnen oder das Spielen eines Musikinstruments erlernen zu müssen.

Die Fachkonferenz der Akademie der Kulturellen Bildung des Bundes und des Landes NRW findet mit Unterstützung der Stiftung Digitale Chancen am 2. Dezember 2019 von 9.30 bis 16.45 Uhr in Berlin statt und die Teilnahme ist kostenfrei.

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Auf: www.proqua-kms.de

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