Unter dem Titel „Was das Herz begehrt“ geht es in dieser Magazin-Ausgabe um die künstlerische und kulturgeragogische Auseinandersetzung mit Begehren, Lust und Leidenschaft im Alter. Sex im Alter – so wird gebetsmühlenartig wiederholt – ist spätestens seit dem Älterwerden der 1968er kein Tabu mehr.

Den Ambivalenzen dieses diskursiven Wandels spürt die Kulturwissenschaftlerin Miriam Haller nach. Die Kunst- und Kulturgeragogik ebenso wie die Cultural Aging Studies werfen einen kritischen Blick auf die neuen Normierungen von Sexualität im Alter und ermutigen zu anderen Narrativen. Gerade der zeitgenössische Film hinterfragt kulturelle Konventionen und rigide Alterszuschreibungen – so die Medienwissenschaftlerin Anja Hartung-Griemberg. Dieses Potenzial bestätigt die Kulturwissenschaftlerin Sarah Kuschel anhand von Amateurfilm-Beispielen des Deutschen Generationenfilmpreises. Jedoch ist der Status der Selbstverständlichkeit von Sex im Alter im Film längst noch nicht erreicht.

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Auf: www.ibk-kubia.de

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