Die W3 lädt ein zu einem Podiumsgespräch am Montag, den 20.1.2020 zum Thema „Frauen bei der Arbeit – Wo bleibt die Geschlechtergerechtigkeit?“. Auf dem Podium sitzen Prof. Dr. h.c. Christa Randzio-Plath (Vorsitzende Marie-Schlei-Verein) und Marion Böker (Beraterin für Menschenrechte und Genderfragen). Die Moderation übernimmt Tanja Chawla. Der Beginn ist um 19 Uhr.

Auf der ganzen Welt zeigen sich ähnliche Muster: Frauen arbeiten verstärkt in schlechter bezahlten Bereichen, leisten Unmengen unbezahlter Familienarbeit, sind oft im informellen Sektor tätig, erreichen seltener Führungspositionen und treffen bei der Entlohnung immer noch auf den Gender Pay Gap. Verantwortlich für diese Ungleichheit sind in erster Linie strukturelle Faktoren, was bedeutet, dass sie nicht durch individuelle Anstrengung überwunden werden kann.

Was braucht es, um diese Ungleichheit zu beenden? Die traditionell geforderte bessere Vereinbarkeit von Erziehungs- und Pflegeaufgaben mit der Erwerbstätigkeit oder Maßnahmen, die dazu beitragen, dass Frauen auf allen Entscheidungs- und Führungsebenen beteiligt sind? Eine 30-Stunden-Arbeitszeitwoche für alle? Unterscheiden sich die Maßnahmen für den globalen Norden und Süden? Und was kann das UN-Nachhaltigkeitsziel 8 „Geschlechtergerechtigkeit“ dazu beitragen?

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