Mit dem Thema „Was die Gesellschaft zusammenhält – Neue Aufgaben und Chancen für Musikvermittlung und ihre Institutionen“ beschäftigt sich das Symposium „THE ART OF MUSIC EDUCATION“ von 26. bis 28. Februar 2020 im KörberForum in der Hamburger Hafencity.

er globalisierte Kapitalismus, verbunden mit der permanenten Datenflut weltumspannender Kommunikation hat eine »Gesellschaft der Singularitäten« (Reckwitz) und die Ausbildung partikularer »Blasen« begünstigt, die den gesellschaftlichen Konsens, der bislang in den westlichen Demokratien galt, auszuhöhlen droht. Das Gefühl, auf andere angewiesen zu sein, gemeinschaftliche Ziele zu definieren und sie auch gemeinsam erreichen zu können, ist ein stückweit verloren gegangen – und mit ihm ein wesentliches Element der pluralistischen Gesellschaft.

Wie lässt sich durch Kultur in einer polarisierten – und politisierten – Welt neuer Gemeinschaftssinn erzeugen? Kann Kunst Haltung lehren, kann sie Vorurteile entkräften? Solidarität und Verantwortung stärken? Wie politisch sollen Kulturinstitutionen sein? Wie erwerben Musikerinnen und Musikvermittler das nötige Rüstzeug, um mit Polarisierung und Diffamierung umzugehen? Wohin mit der »Energie« der Kunst, der Attraktivität des gemeinsamen Erlebens?

Diesen und weiteren Fragestellungen widmet sich das kommende Symposium, das im Februar 2020 erneut in Kooperation zwischen der Hamburger Elbphilharmonie und der Körber-Stiftung und im Verbund mit der European Concert Hall Organisation (ECHO) ausgerichtet wird.

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Auf: www.music-education.hamburg

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