Der 2014 gegründete Bundeswettbewerb sucht Stücke von jugendlichen Tanzensembles an Schulen, aus freien Kontexten oder an freie oder professionelle (Tanz-)Theater angebundenen Gruppen, die allein oder unter professioneller Anleitung ihre eigenen Themen finden und diese mit zeitgenössischen Bewegungssprachen in eine künstlerische Form bringen. Es gibt keine zeitlichen, thematischen oder formalen Vorgaben. Mit dem Bewerbungsbogen muss ein vollständiger (Proben-)Durchlauf der Produktion eingereicht werden. Der Wettbewerb wird jedes Jahr im Oktober ausgeschrieben, Einsendeschluss ist jährlich Ende März.

Die Preisträgerinnen-Ensembles werden von einer unabhängigen Jury ausgewählt. Zunächst entscheidet sie anhand der Bewerbungsunterlagen über eine Zwischenauswahl und nach Vorstellungsbesuchen und Ensemble-Gesprächen über die Endauswahl.

Der Preis ist die Einladung zum Tanztreffen der Jugend nach Berlin. Neben künstlerischen, formalen Kriterien ist für eine Auswahl entscheidend, dass die Stücke im engen Dialog zwischen Choreografinnen / pädagogisch-künstlerischen Leiter*innen und den Jugendlichen entstanden sind, es eine nachvollziehbare inhaltliche Relevanz für die Bearbeitung eines Themas mit Jugendlichen gibt und Haltungen und Sichtweisen der Jugendlichen deutlich werden. Die Stücke sollen sich als Arbeiten von und mit Jugendlichen zeigen.

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Auf: www.berlinerfestspiele.de

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