Unter dem Motto „Kunst kennt keinen Shutdown“ hat die Hamburgische Kulturstiftung Ende März gemeinsam mit weiteren Hamburger Stiftungen einen Hilfsfonds ins Leben gerufen, für den bis dato rund 600.000 Euro an Spenden eingegangen sind. Die erste Antragsfrist startet am Donnerstag, den 9. April 2020. Bis Mittwoch, den 15. April 2020 können sich freischaffende Hamburger Künstler*innen aller Sparten um bis zu 2.500 Euro bewerben.

Die Förderung soll ihnen ermöglichen, weiterzuarbeiten, ihre Arbeit sichtbar zu machen und neue Formate auszuprobieren. Die Ausschreibung richtet sich vor allem an Künstler*innen, deren Einkommenssituation durch die derzeitigen Einschränkungen existenzbedrohend beeinträchtigt ist.

In der ersten Förderrunde des Hilfsfonds „Kunst kennt keinen Shutdown“ wird zunächst eine Gesamtsumme von 300.000 Euro vergeben. Über die Anträge wird zeitnah durch ein Gremium der Hamburgischen Kulturstiftung, der Alfred Toepfer Stiftung F.V.S., der Claussen-Simon-Stiftung, der Körber-Stiftung und der Rudolf Augstein Stiftung entschieden. Die Förderung der privatrechtlichen Hamburgischen Kulturstiftung und weiterer Stiftungen versteht sich nicht als Alternative, sondern als zusätzliche Unterstützung zur öffentlichen Fördermöglichkeit durch die sogenannte Sofort-Hilfe.

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