Demo „SO KÖNNEN WIR NICHT ARBEITEN“ am 11. September 2020

Die Initiative der Mundhalle, bestehend aus ca. 70 diversen Gewerbetreibenden und Künstler*innen, ruft am 11. September zur Demo „SO KÖNNEN WIR NICHT ARBEITEN“ auf. Zusammen mit anderen Initiativen, Gruppen und Häusern aus dem Hamburger Osten möchten die Initiative auf den Mangel bezahlbarer Flächen in Hamburg aufmerksam machen.

Hamburger Osten – Autohäuser, Bahngleise, Billebecken, Leerstand. Neben Straßen, Brücken und Baustellen pulsiert das Leben. Doch die Abrisskugeln holen zum Schwung aus. Die Fundamente, welche das Leben und Arbeiten in Handwerk, Kultur, Kunst und Politik als auch die Gemeinschaft verschiedener Initiativen ermöglichen sind konkret bedroht. Ein Turm wirft jetzt schon seine Schatten. Arbeits- und Lebensraum bedingen sich gegenseitig und können nicht getrennt voneinander gedacht werden.

Deshalb fordert die Initiative Mundhalle bezahlbare Räume und Flächen hier und überall zur Ermöglichung eines selbstbestimmten Lebens unabhängig von Profiten.

Die Demo startet am 11. September um 16 Uhr auf der Landzunge vor der Fahrradunterführung Elbbrücken / Rothenburgsort am Billhafen Löschplatz. Auf der Route gibt es eine Vorstellung der beteiligten Initiativen.

Die Gewerbetreibenden und Künstler*innen der Initiative Mundhalle arbeiten gemeinsam in Rothenburgsort auf ca. 1800qm in der ehemaligen Albert Mund Halle. Die Halle und das dazugehörige Atelierhaus werden Ende diesen Jahres abgerissen und alle Versuche bezahlbare neue Flächen zu finden schlugen bislang fehl.

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Auf: www.sokönnenwirnichtarbeiten.de