Rückblick: Das war die altonale kurz & schmerzlos vom 10. bis 13. September 2020

Bei strahlendem Sonnenschein hat die altonale ihre die Kurz-Version gefeiert. Ihr Fazit: Die neue, ungewohnte Form des Festivals hat funktioniert – ein intimes Festival auf Distanz.

Heike Gronholz, Geschäftsführerin der altonale, freut sich über den Verlauf der letzten drei Tage: „Es ist prima gelaufen! Wir und die Künstler*innen sind sehr zufrieden. Wir konnten – mit viel Abstand, kleinen Veranstaltungen, einem ausgeklügelten Hygienekonzept und vor allem dem großen Einsatz aller Beteiligten – zum Ende des Sommers doch noch etwas altonale-Feeling in den Bezirk bringen, und das wurde begeistert aufgenommen.“

Trotz des ungewohnten Reservierungsprozederes, das durch die COVID-19-Auflagen erforderlich wurde, waren fast alle der knapp 30 Einzelveranstaltungen restlos ausverkauft. Jeder Programmpunkt war geprägt durch seine ganz eigene, hohe Qualität und unterstrich das Motto „Vielfalt“, das sich die altonale-Macher für 2020 auf die Fahne geschrieben hatten. Durch die besondere, sehr konzentrierte Atmosphäre konnte das Publikum noch mehr als in den vergangenen Jahren in die Performances eintauchen.

Wieder einmal zeigte sich das „Herz“ der altonale auf dem Platz der Republik vor dem Altonaer Museum als ein ganz besonderer Ort. Dort befand sich diesmal nicht das große Festivalzentrum, sondern „Johnny’s Corner“, drei liebevoll gestaltete kleinen Buden, die sich so manch einer dauerhaft auf dem Platz wünschen würde. Dass die feste Bestuhlung und die Zugangskontrollen ebenfalls ein Bestandteil der Corona-Maßnahmen waren, ging in der ruhigen und gelösten Stimmung beinahe unter – die Freude der Besucher*innen aber, hier endlich wieder einmal ein bisschen Festivalluft zu schnuppern, war durchgehend deutlich zu spüren.

„Wenn wir wie so häufig in der letzten Zeit darüber diskutieren, was systemrelevant ist, dann sage ich ganz deutlich: Die Kultur ist es auch. Sie ist kein Luxus, sondern sichert uns die geistige Vielfalt und innere Überlebensfähigkeit. In diesem Sinne appelliere ich: Helfen Sie uns auch in Zukunft, das Überleben vieler Kulturschaffenden zu sichern!“

Heike Gronholz, Geschäftsführerin der altonale
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Auf: www.altonale.de