Endbericht: Gemeinwesenarbeit in der sozialen Stadt

Das Rechtsgutachten „Gemeinwesenarbeit in der sozialen Stadt“ kommt zum Ergebnis, dass verbindlich vereinbarte Kooperationen von Leistungserbringern mit Trägern quartiersbezogener sozialer Infrastruktur innerhalb des sozialleistungsrechtlichen Dreiecksverhältnisses in seinen Ausprägungen in der Eingliederungshilfe und Kinder- und Jugendhilfe innerhalb bestimmter Grenzen zulässig sind.

Sind sie fachlich geboten, können sie auch rechtlich geboten sein. (…) Die Kooperation mit Institutionen quartiersbezogener sozialer Infrastruktur birgt Chancen für die Systeme der einzelfallfinanzierten Leistungen und für die Träger sozialer Infrastruktur. Die Kooperation kann zur Verstetigung der infrastrukturellen Angebote beitragen und das Standing der Träger im politischen Raum stärken. (…) Die Einrichtungen und Angebote der Gemeinwesenarbeit sind Orte des sozialen Lebens und der lokalen Demokratieförderung und leisten mit ihrer Arbeit einen wichtigen Beitrag zur Herstellung gleichwertiger Lebensverhältnisse, insbesondere in Gebieten mit besonderen sozialen Herausforderungen. Zur weiteren strukturellen Verankerung der Gemeinwesenarbeit in der sozialen Stadt wurden abschließend acht Empfehlungen an Bund, Länder und Kommunen formuliert.

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