Corona-Förderprogramm: Hamburg Music Business Support (bis 31.1.2021)

Gemeinsam mit der Interessengemeinschaft Hamburger Musikwirtschaft hat die Behörde für Kultur und Medien Hamburg ein umfassendes Programm zur Förderung von Hamburger Musikunternehmen entwickelt.

Ziel des Förderprogramms ist es, Hamburger Musikunternehmen sowie in der Musikwirtschaft tätige Soloselbstständige bei der Bewältigung der Corona-Krise zu unterstützen und musikwirtschaftliche Projekte zu ermöglichen. Für die Förderung hat die Behörde für Kultur und Medien fünf Mio. Euro aus dem Corona-Hilfspaket Kultur zu Verfügung gestellt.

Die Corona-Krise hat für große Teile der Musikwirtschaft weitreichende Folgen. Die Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie betreffen nicht nur Unternehmen des Livemusik-Sektors, sondern auch Tonstudios, Musiklabels, Musikverlage und weitere Teilbereiche der Musikwirtschaft sind vielfach in ihrer Existenz bedroht. Um diesen Unternehmen und den in diesen Bereichen selbstständig Tätigen eine nachhaltige wirtschaftliche Perspektive zu bieten und langfristige Schäden am Ökosystem Musikwirtschaft zu verhindern, soll das projektbezogene Programm „Hamburg Music Business Support“ helfen. Damit soll nicht zuletzt dem hohen Stellenwert Hamburgs als eine der wichtigsten Musikstädte Europas Rechnung getragen werden.

Antragsberechtigt sind nichtstaatliche kulturelle Betriebe der Hamburger Musikwirtschaft, also kleine und mittlere Hamburger Musikunternehmen sowie im Haupterwerb in der Musikwirtschaft tätige Soloselbstständige, die durch die Corona-Krise in eine existenzbedrohende wirtschaftliche Lage geraten sind. Gefördert werden Projekte mit kulturellem Bezug, die diese Unternehmen befähigen, mit angepasstem oder neuem Geschäft aus der Corona-Krise zu kommen. Dabei kann es beispielsweise um die Neuplanung ausgefallener Musikveranstaltungen, Veröffentlichungen oder Kampagnen gehen, um die Absicherung laufender Projekte oder um Maßnahmen zur Stärkung der Widerstandsfähigkeit von Musikbetrieben in Krisen, zum Beispiel für Zeiten absehbarer, Corona-bedingter Mindereinnahmen in der Zukunft. Bis zu 90 Prozent der Kosten entsprechender Projekte können übernommen werden. Die maximalen Förderbeträge reichen von maximal 10.000 Euro für Soloselbstständige bis zu maximal 300.000 Euro für größere Musikbetriebe.

weiterlesen ⇥

Auf: www.musikwirtschaft.org