Neue digitale Veranstaltungsreihe: Labore des Zusammenlebens

Kulturstiftung des Bundes startet im neuen Jahr eine Veranstaltungsreihe mit digitalen Gesprächen und künstlerischen Projekten und versammelt diese künftig in den Laboren des Zusammenlebens. Den Auftakt bildet „Labor #1: Erinnerungen an Gewalt – Zur Zukunft von Erinnerungskultur im globalen Kontext“ am 28. Januar 2021.

@ Kulturstiftung des Bundes

Unter Labor versteht die Kulturstiftung des Bundes eine Haltung zur Wirklichkeit. Sie speist sich aus der Erfahrung, wie schnell sich scheinbar gesicherte Annahmen überholen können. Die neue Veranstaltungsreihe lädt Künstler*innen und Theoretiker*innen, Wissenschaftler*innen und Akteure der kulturell-institutionellen Praxis ein, Szenarien unseres zukünftigen Zusammenlebens zur gemeinsamen Testung vorzuschlagen.

Die Form der einzelnen Labore folgt dem, was Erkenntnisgewinn verspricht. Das mag eine moderierte Kontroverse um schmerzliche Zerwürfnisse in der kulturellen Praxis sein; ein anderes Mal ein schneller partnerschaftlicher Austausch zu Überlegungen im Entstehen, für die in der öffentlichen Debatte weitere Mitdenkende gewonnen werden sollen.

Das Herzstück bilden künstlerische Projekte, die Künstler*innen im Dialog mit der Kulturstiftung des Bundes als Reallabore entwickeln. Hierbei entstehen Arbeiten für den digitalen Raum, die sich Zeit für intensive Recherchen nehmen und Experimente in Form und Ausdrucksweise darstellen. Als erstes Reallabor der Reihe wird im Mai mit „Made to Measure“ ein künstlerisches Datenexperiment des Kollektivs Laokoon stattfinden.

Die Kulturstiftung des Bundes hat sich über die Jahre mit vielen Kulturinstitutionen verbunden, die sich den Herausforderungen eines Wandels ihrer Aufgaben in der Gegenwartsgesellschaft stellen. In den Laboren will sie Fragen bündeln und Handlungsoptionen diskutieren.

Den Auftakt der neuen Veranstaltungsreihe „Labore des Zusammenlebens“ bildet am 28. Januar 2021 ein digitales Gespräch zwischen dem Historiker und Literaturwissenschaftler Michael Rothberg und der Autorin und Publizistin Carolin Emcke zu den gegenwärtigen Herausforderungen von Erinnerungskultur.

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Auf: www.kulturstiftung-des-bundes.de