Online-Workshop „Kultureinrichtungen als Dritte Orte“ vom 18. bis 19. Mai 2021

In einem Workshop will die Bundesakademie für Kulturelle Bildung das Konzept des Dritten Ortes vorstellen und prüfen, ob und in welcher Weise es auf eine Kultureinrichtung und ihr Publikum angewendet werden kann.

Der Soziologe Ray Oldenburg entwickelte 1989 den Begriff des „Dritten Ortes“ als Ausgleich und nachbarschaftlichen Kommunikationsraum neben dem ersten Ort der Arbeit und dem zweiten Ort der Familie. Während Oldenburg sein Augenmerk noch auf Biergärten, Kaffeehäuser oder Pubs richtete, bemühen sich heute vor allem öffentliche Einrichtungen, die Möglichkeiten eines Dritten Ortes für ihre Besucher*innen und sich zu nutzen. Diese Bemühungen fügen sich in die bereits geführten Diskussionen um Inklusion und Partizipation ein und berühren in ähnlicher Weise die Frage nach der aktuellen gesellschaftlichen Aufgabe von Museen und anderen Kultureinrichtungen. Die Teilnehmer*innen sind eingeladen zu erkunden, welche Elemente eines Dritten Ortes vielleicht schon in Ihrer Einrichtung vorhanden sind, welche noch zu gestalten wären und welche praktischen Auswirkungen dies hätte.

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Auf: www.bundesakademie.de