Web-Talk „Kommunale Kulturentwicklungsprozesse – Trends und Herausforderungen“ am 5. Oktober 2021

Welche Erfahrungen haben Akteur*innen aus den kommunalen, regionalen und Landeskulturverwaltungen und -politik sowie aus der kulturellen Szene mit ihren Kulturentwicklungsplanungen gemacht? Wie wurden Abläufe, Formate und Partizipationsprozesse gestaltet? Wo liegen Fallstricke? Gibt es Gelingensbedingungen? Welche Erwartungen wurden erfüllt und welche nicht? Diese und weitere Fragen will die Kulturpolitische Gesellschaft ab dem 28. September 2021 an fünf aufeinanderfolgenden Dienstagen mit ausgewählten Referent*innen diskutieren.

Kulturentwicklungsplanungen erlebten in den letzten Jahren einen erheblichen Aufschwung. Entstanden im Zuge der Neuen Kulturpolitik in den 1970er Jahren, haben sie sich sind in den letzten Jahren zu einem zentralen Instrument konzeptbasierter Kulturpolitik entwickelt – insbesondere auf kommunaler und regionaler Ebene. Mit den Kulturentwicklungsplänen werden zahlreiche Erwartungen verknüpft, sie haben Analyse-, Reflexions-, Beteiligungs-, Aktivierungs-, Kommunikations-, Strukturierungs-, Konzeptions- und Verpflichtungsfunktionen. Aufbauend auf Bestandsaufnahmen und Analyse werden in Kulturentwicklungsplanungen in der Regel kulturpolitische Ziele definiert, eine Schwerpunktsetzung vorgenommen und Maßnahmen entwickelt, wie diese Ziele erreicht werden können sowie benötigte Ressourcen quantifiziert.

Die ersten vier Sessions widmen sich der Situation in Deutschland, in der Abschlusssession in englischer Sprache werden die Erfahrungen von Institutionen auswärtiger Kulturarbeit einbezogen. Die Teilnahme an den 75-minütigen Web-Talks ist kostenlos, aber eine Anmeldung über den Online-Formular ist notwendig.

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Auf: kupoge.de/web-talk